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Sita sings the Blues
03.05.2012   |   22:25 - 23:45
Animated Sitcom Series
Animationsfilm USA 2008 82 min. Die Göttin Sita aus dem indischen Nationalepos Ramayana, Gattin von König Rama, wird von Ravana, dem Fürsten der Dämonen, geraubt. Rama kann seine Gattin zurückerobern, verstößt sie aber, weil er an ihrer Reinheit zweifelt. Sita beweist mittels einer Feuerprobe ihre Unschuld. Doch das Volk verliert den Respekt vor seinem Herrscher, sodass sich Rama erneut von seiner Frau abwendet. Sita unterzieht sich einer weiteren Prüfung: Die Erde möge sie aufnehmen, wenn sie frei von Schuld sei. So geschieht es dann auch, und König Rama bleibt allein zurück. Diese mythologische Erzählung wird mit einer autobiografischen Geschichte verwoben, die ebenfalls von einer Trennung handelt: Nina, das Alter Ego der Regisseurin, und Dave sind ein Paar. Als Dave beruflich für ein halbes Jahr von San Francisco nach Indien zieht, löst er sich von seiner Freundin. Sie bemerkt es nicht und ist am Boden zerstört, als Dave per E-Mail Schluss macht. Nina liest das Ramayana-Epos und findet Trost in Sitas Geschichte, die in Ninas Interpretation von traurigen Blues-Songs aus den 1920er Jahren untermalt wird, die von Liebe und Trennungsschmerz handeln. Blues goes Bollywood könnte das Motto von Nina Paleys originellem Trickfilm Sita sings the Blues sein, dessen komplexe wie amüsante Erzählweise eine ungewöhnliche Stilvielfalt bietet ...

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