Die Flakhelfer

TAGESSCHAU24, 09.01.2017, 20:15

Zwischen Luftkampf und Lateinklausur. Die Bomben auf Helgoland haben fast ausschliesslich junge Flakhelfer getroffen. Diese bittere Erfahrung habe ich mein ganzes Leben mit mir getragen erinnert sich Wolfgang Altenburg ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr. Er ist einer von rund 200.000 Oberschuelern die von 1943 an als Flakhelfer der Luftwaffe und Marine für den Endsieg in den Krieg beordert wurden. Direkt von der Schulbank wurden die 15 bis 16 Jahre alten Jungen eingezogen. Sie sollten die Flugabwehr Soldaten ersetzen die an der Front dringend gebraucht wurden. Klassenweise marschierten die Schueler in die Flugabwehrstellungen der Luftwaffe und Marine. Am Ende des Krieges mussten auch junge Frauen und Lehrlinge zur Flak. Der Film von Heinrich Billstein erzählt die Geschichte dieser Generation. Die Dokumentation laesst vor allem die ehemaligen Flakhelfer zu Wort kommen: Maenner die heute die letzten lebenden Teilnehmer des Krieges sind. Sie erzählen von ihren Erlebnissen ihrem Alltag und den AEngsten im Bombenkrieg. Wie sie neben den Kanonen der deutschen Luftabwehr auch noch Schulunterricht hatten Klassenarbeiten schrieben und Lateinvokabeln paukten. UEber ihren Dienst in den Flakstellungen vor Bremen ihren Einsatz in Mittel und Sueddeutschland auf Helgoland und sogar in Auschwitz



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