Nach Fahrplan in den Tod

TAGESSCHAU24, 20.01.2017, 01:15

Europas Bahnen und der Holocaust. Die beiden Teile des Films Nach Fahrplan in den Tod zeigen anhand neuer zum Teil von Holocaust Überlebenden beschaffter Dokumente und anhand von Zeitzeugenberichten und Aussagen von Historikern dass die SNCF mit den Deutschen kollaborierte und sich an den Deportationen von Juden beteiligte. Aber die SNCF war nicht die einzige Bahngesellschaft die so handelte auch andere europaeische Bahnen wie die Slowakische Staatsbahn ZSR (Zeleznice Slovenskej republiky) und die Nederlandsche Spoorwegen in Holland beteiligten sich aktiv an den Transporten. Wie die SNCF stellten auch sie für die Deutschen Waggons Lokomotiven Kohle und Personal bereit arbeiteten Fahrplaene aus fuhren ihre menschliche Fracht oft in Viehwaggons zusammengepfercht zunaechst in die Sammellager dann zur Staatsgrenze wo dann die Deutsche Reichsbahn die Transporte in die Vernichtungslager übernahmen. Zeitzeugen berichten von der unmenschlichen Behandlung auf den Transporten.Aus Frankreich wurden so etwa 76.000 aus Holland 107.000 aus der Slowakei 70.000 Juden deportiert. Nach dem Krieg will die SNCF von einer Beteiligung an den Deportationen nichts mehr wissen. In Holland wurde über das unruehmliche Kapitel der Kollaboration mit den deutschen Besatzern ebenfalls lange geschwiegen. In der Slowakei beginnt die Aufarbeitung dieses duesteren Kapitels gerade erst



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