Heinrich VIII. Tödliche Intrigen

ZDF INFO, 17.02.2017, 18:45

Die sozialen und religioesen Veraenderungen in der Regierungszeit Heinrichs VIII. praegen Grossbritannien bis heute. Damit er sich von seiner ersten Ehefrau Katharina von Aragon scheiden lassen konnte sagte er sich und sein Reich von der katholischen Kirche los und leitete die Reformation in England ein. Heinrich machte sich zum Oberhaupt der englischen Kirche damit er die Scheidung aus eigener Machtfuelle herbeifuehren konnte und blieb doch im Herzen immer ein Katholik. Heinrich war ein König der das Regieren lieber seinen Ministern überliess. Er selbst trieb gern Sport spielte die Laute und war auch den anderen schoenen Seiten des Lebens eher zugetan als der taeglichen Arbeit und den Muehen eines Renaissancefürsten an deren Hoefen Intrigen um Macht und Geld Tagesgeschaeft waren. Seine groesste Sorge war einen maennlichen Thronerben zu haben um den wackeligen Anspruch seines Hauses auf den Thron von England zu zementieren. Als Katharina nicht mehr im gebaerfaehigen Alter war und keinen Sohn geboren hatte musste Heinrich eine andere Loesung finden. Thomas Howard der Herzog von Norfolk Thomas Cromwell Anne Boleyn und Kardinal Wolsey entfalteten ihr tödliches Intrigenspiel im Kampf um Macht und Geld oder um die Hand eines königlichen Braeutigams. Die Dokumentation enthuellt das Intrigenspiel und die persoenlichen Motive der fuehrenden Akteure bei Hof sei es der Adel der sich von Maennern niedriger Geburt an den Rand gedraengt fuehlte seien es seine willigen Minister die ihrem Herrn zu gefallen suchten sei es eine königliche Maetresse die sich solange verweigerte bis sie ihren Willen bekam

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