Meine Heimat: DDR

TAGESSCHAU24, 08.03.2017, 21:47

Die Mauer war schon in Ordnung Karin Mählig aus Schwedt an der Oder sitzt in ihrem Lieblingssessel und redet sich ihren Frust über das in den Medien ueblicherweise dargebotene DDR Bild von der Seele: Wir waren souveraen wir waren ein anerkannter Staat in der Welt. Wir waren kein Unrechtsstaat wie es im Nachhinein erst kam das ist ein neues Wort. So wie Karin Mählig aus Schwedt denken viele. Es ist eine in sich stimmige und geschlossene Gedankenwelt die der Autor und Regisseur Jan N. Lorenzen in seinem Dokumentarfilm Meine Heimat: DDR abbildet.: Auf der Suche nach Menschen die sich über 20 Jahre nach dem Ende der DDR die Mauer zurueckwuenschen ist er durch den Osten Deutschlands gereist. Konzipiert als eine Reise in die Gedankenwelt der politischen Ostalgie hat der Autor dabei soziale Verwerfungen und Milieus vorgefunden deren Existenz nur selten in den Medien abgebildet wird. Entstanden ist ein Film der nicht nur die krude Logik der DDR Nostalgiker offenlegt sondern zugleich deutlich macht wie sehr die ungeloesten sozialen Probleme in der Gegenwart dazu beitragen ein romantisches Bild der DDR am Leben zu erhalten



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