Piloten am Abgrund

3sat, 10.03.2017, 14:20

Hubschrauberausbildung in der Schweiz. Im fruehen winterlichen Dunst starten die Hauptmaenner Rolf Rothenhaeusler und Juergen Baur mit 2 CH 53 Grossraumhubschraubern. Die Fluglehrer haben drei Wochen Gebirgsflugausbildung vor sich. Vier Flugschueler und acht Bordtechniker sind mit dabei. Deutschland hat kaum Hochgebirge um mit den riesigen Hubschraubern zu trainieren. Deshalb fliegen sie nach Alpnach und Meiringen Schweiz. Genauso trainiert das Schweizer Militaer im Deutschen Flachland. Dreimal am Tag starten die CH 53 Maschinen ins Gebiet von Eiger Moench und Jungfrau. Vorbei am Schilthorn wo schon James Bond Im Geheimdienst ihrer Majestaet von fremden Agenten gejagt wurde. Am Aletschgletscher sind die Bedingungen für die Piloten ideal. Staendig werden Landungen geuebt. Hoechste Konzentration ist gefordert. Die Bordtechniker sind um den Hubschrauber herum die Augen der Piloten. Der Druck des Rotors blaest den Schnee meterhoch in die Luft. Schlagartig ist der Hubschrauber in undurchsichtige Schneewolken gehuellt. Erst nach dem Start von winzigen Felsvorspruengen haben die Flugzeugfuehrer wieder freie Sicht. Gigantisch sei der Blick über die Alpen wenn das Wetter mitspielt sagen die CH 53 Piloten. Und das kann in den Bergen manchmal ganz schoen verruecktspielen. Es kommt vor dass man tagelang auf gutes Wetter warten muss. Hin und wieder gibt es auch technische Defekte an den über 40 Jahre alten Maschinen. Das konnte Guenther Henel hautnah mit der Kamera erleben. Die Laupheimer Piloten sind oft bei Einsaetzen in Afghanistan gefragt oft bei Katastrophen Einsaetzen. Vor einiger Zeit beim Erdbeben in Pakistan oder beim Lawinendesaster in Galtuer vor ein paar Jahren. Vergessen ist auch nicht die große Oderflut. Das sind nur ein paar Beispiele dafür dass sie nicht nur militaerische Einsaetze fliegen sondern im zivilen Einsatz große Hilfe leisten



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