17.000 Kilometer KANADA

ZDF INFO, 21.05.2017, 09:15

Kaempfen. Jagen. Überleben. 17 000 Flugkilometer sechs Wochen im Sommer sind Johannes Hano und sein ZDF Team in Kanada unterwegs dem zweitgroessten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes das für viele ein Sehnsuchtsort ist voll magischer Schoenheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders als es scheint. Es sei ein einzigartiges Erlebnis eine Chance sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen eine Gelegenheit die sich so schnell nicht wieder bietet schwaermt John Tory der Pilot der das Team die ganze Zeit begleitet. 17.000 Kilometer KANADA ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer die deutlich werden laesst wie gross und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stuermischer Nordatlantikkueste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon an den Ort in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Auf dem Nordatlantik vor Neufundland ist das Team mit irisch und britischstaemmigen Fischern unterwegs die heute darum kaempfen muessen ihre Heimat ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen die nicht bereit sind ihr einfaches hartes Leben ihre Identitaet aufzugeben. Es gab hier immer den starken Willen zu überleben und den gibt es bis heute sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo. Mit Kreativitaet und harter Arbeit trotzen sie den zerstoererischen Kraeften der Globalisierung und machen sich die Veraenderung doch zunutze mit einem der teuersten und aussergewoehnlichsten Hotels der Welt. Wir wollten etwas machen was tief verwurzelt ist in unserer Heimat das aber gleichzeitig verhindert dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden erklaert Zita Cobb die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option. Acht Flugstunden weiter noerdlich im ewigen Eis der Arktis in einer Region die fast sechs Mal so gross ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben wird klar dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fuenf Tage ist das ZDF Team mit Inuit Jaegern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde einem Ort in dem Vegetarier keine Überlebenschance haetten. Mit der erbarmungslosen Natur die keine Fehler verzeiht kommen die Menschen am noerdlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben infrage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts durch Minenkonzerne und Greenpeace. Ihr Europaeer glaubt wirklich jeden Mist den man euch erzählt sagt uns Charlie Inuarak der Buergermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten die unser Leben betreffen das ist nicht in Ordnung . Ein Vorwurf den man überall hoert in Kanadas Norden auch in Old Crow in Yukon 160 Kilometer noerdlich des Polarkreises



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