John F. Kennedy

TAGESSCHAU24, 26.05.2017, 11:15

John F. Kennedy. Wenn Jack einen Raum betrat stieg die Temperatur um 150 Prozent John F. Kennedy Nachkomme armer irischer Einwanderer war der juengste Praesident der Vereinigten Staaten. Mit seiner Politik der New Frontier versprach er gesellschaftlichen Wandel als kalter Krieger bot er den Sowjets die Stirn. Als die Welt waehrend der Kubakrise kurz vor einem Atomkrieg stand meisterte er die Situation mit cooler Souveraenitaet. Auch für die Deutschen entwickelte sich Kennedy zum Hoffnungstraeger im kalten Krieg. Sein Deutschland Besuch im Sommer 1963 aehnelte einem Triumphzug auf den Strassen jubelten ihm Hunderttausende zu. Mit seinem beruehmten Satz Ich bin ein Berliner gab er den Menschen zwei Jahre nach dem Mauerbau wieder Mut und Selbstvertrauen. Und er demonstrierte dass Amerika wieder fest an der Seite der Deutschen stand. In einer Zeit der gesellschaftlichen Stagnation hatte der Typus des väterlichen Praesidenten ausgedient. Gefragt war jetzt der unternehmungslustige große Bruder der auf der einen Seite Abenteuer und Veraenderung versprach und auf der anderen Staerke zeigte. Zusammen mit seiner Frau Jackie brachte Kennedy noch etwas ganz Neues ins weisse Haus: Eleganz Glamour und Sex Appeal. Die Kennedys wurden wie Pop Stars verehrt Jackies Frisur wurde Millionenfach kopiert und selbst die Krankheiten ihres Ponys entwickelten sich zu Angelegenheiten von nationalem Interesse. Aber es waren nicht allein Charme und Ausstrahlung die Kennedy zum Sieg verhalfen: schon im Wahlkampf hatte er die Chancen des neuen Mediums Fernsehen genutzt. 60 Millionen Zuschauer waren dabei als er sich mit seinem Gegner Richard Nixon vor laufenden Kameras duellierte. Kennedy konnte das erste Fernsehduell in der Geschichte des Wahlkampfes für sich entscheiden. Später gingen die Familienbilder aus dem weissen Haus um die ganze Welt und sorgten für immer neue Popularitaetsschuebe. Doch hinter der Fassade des verantwortungsvollen Staatsmanns und treuen Familienvaters versteckte sich ein wagemutiger Abenteurer der in amouroesen Abenteuern Bestaetigung suchte. Ein Sicherheitsrisiko das in Zeiten des kalten Kriegs schnell zu einer handfesten Bedrohung haette werden koennen. Die Affären waren nicht das einzige Geheimnis seiner Amtszeit: Der Praesident war ein schwer kranker Mann der taeglich bis zu zwoelf verschiedene Medikamente einnehmen um sein Amt wahrnehmen zu koennen. In den 40er Jahren hatte man bei Kennedy die Addison Krankheit diagnostiziert eine Erkrankung die die Abwehrkraefte des Koerpers gegen Infektionen schwaecht. Oft konnte er sich aufgrund seines schweren Rueckenleidens noch nicht einmal selber die Schuhe zu binden oder seinen Sohn auf den Arm nehmen. Eine zweite Amtszeit haette er vermutlich nicht überlebt.John F. Kennedy hatte in seinem Leben schon viermal die letzte OElung erhalten bevor er am 22. November 1963 in Dallas von Lee Harvey Oswald erschossen wurde. Die genauen Umstaende des Attentats konnten nie geklaert werden. Erst 1979 kam ein Untersuchungsausschuss zu der Schlussfolgerung dass Praesident Kennedy wahrscheinlich als Ergebnis einer Verschwoerung ermordet wurde . Mit seinem gewaltsamen Tod der bis heute unzählige Spekulationen naehrt ging in Amerika eine Zeit der Hoffnung und des Optimismus zu Ende



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