Die kleinen Bankraeuber

KIKA, 03.06.2017, 14:00

Die kleinen Bankräuber Familienfilm, Lettland Österreich 2009|Der 5-jährige Robby und seine ältere Schwester Louise dürfen die Eltern in die Bank begleiten. Zwar sind die Eltern in einer ernsten Angelegenheit gekommen, aber Robby interessiert nur eines: Haben Sie hier eine Million? Und wirklich. Ein freundlicher Bankangestellter zeigt es den Geschwistern: Hinter dicken Eisenstäben ist der große Tresorraum und dort liegt die Million! Viele viele Geldbündel, ordentlich geschlichtet. Auch Aufpasser sind da, zwei finstere Männer, die die Million bewachen. Als Robby und Louise zu den Eltern zurückkommen, gibt es eine böse Überraschung: Der Bankdirektor ist gar nicht freundlich, im Gegenteil. Dass Robbys Vater keine Arbeit mehr hat und den Wohnungskredit nicht zahlen kann, kümmert ihn gar nicht: Leiten Sie den Verkauf der Wohnung in die Wege bestimmt er und als Robbys Mama verzweifelt fragt: Aber wo sollen wir denn hin? bleibt er eisern: Das ist nicht das Problem der Bank.|Von ihrem Zuhause muss die Familie nun ausziehen. Zwar kann sie vorübergehend am Bauernhof der Großeltern wohnen und bei den Ziegen, Pferden und Schafen am Hof ist es schön. Aber eigene Zimmer haben Robby und Louise nicht mehr und der Papa braucht eine Arbeit in der Stadt. Nur dann gibt es Geld und eine Wohnung! In der Bank ist viel Geld, eine ganze Million! sagt Robby zu Louise Aber die sitzen da nur rum und tun nichts, das ist doch ungerecht, findest du nicht? Wir müssten das Geld der Bank wegnehmen, wie Zorro...!|Louise ist nicht begeistert von Robbys Idee, aber schließlich lässt sie sich von ihrem Bruder überreden. Dabei ist sein Plan gar nicht so einfach! Zuerst müssen sie allein mit dem Bus in die Stadt fahren. Und verkleiden müssen sie sich auch, schließlich soll sie in der Bank niemand wiedererkennen. Und wie kommt man an den finsteren Aufpassern vorbei in den großen versperrten Tresorraum? Doch auch dafür hat Robby eine Lösung: Auf kleine Kinder achten Erwachsene nicht so, das weiß er. Und auf kleine Kinder in einer Blechtonne schon gar nicht. So stehen sie schließlich wirklich vor dem großen Geldstapel. Robby, das ist Diebstahl mahnt Louise, aber ihr Bruder lässt sich nicht beirren: Hier ist doch so viel davon und die Bank hat uns unsere Wohnung weggenommen.|Inzwischen sind die Eltern beunruhigt, weil die beiden nicht im Bus zurück gekommen sind.



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