Hannover... made in China

TAGESSCHAU24, 12.07.2017, 09:30

Torsten aus Hannover ist 51 und zieht zusammen mit seinem Freund Lutz in die Sechs Millionenmetropole Changde mitten im chinesischen Niemandsland. Hier soll Hannover neu entstehen oder zumindest ein Teil davon. Ein Touristen und Geschaeftsviertel im norddeutschen Stil. Man muss schon ein bisschen verrueckt sein sagt Torsten. Aber ich bin sicher: Die Chinesen werden an unserer Currywurst noch die helle Freude haben. Die Eventmanager Torsten und Lutz sind mit ihrem Deutsch Restaurant die Pioniere. Aber sie sind nicht allein. Denn gleich nebenan wollen auch Isabel (24) und Fabian (28) richtig durchstarten. Rund 8.500 Kilometer von zu Hause entfernt wollen sie kurz nach Abschluss des Studiums selbst geroestetem Kaffee aus der Hannoverschen Kaffeemanufaktur verkaufen. Und das im Land der Teetrinker. Ihr Kaffee soll in ganz China zur Marke werden. Bei Wachstumsraten von 16 Prozent bekommen wir das hin sagt Fabian. Die chinesische Buerokratie hat er zu dem Zeitpunkt noch nicht kennengelernt. Die Stadt Changde hat sich vorgenommen hannoversche Unternehmer in die chinesische Provinz zu locken der heimischen Bevoelkerung ein Gefuehl für Norddeutschland zu vermitteln. Doch kann das klappen Nutzen die Chinesen ein solches Viertel überhaupt Und koennen norddeutsche Geschaeftsleute dort tatsaechlich ihren Traum verwirklichen Marco Heuer hat die Unternehmer auf ihrer Reise nach China begleitet. Ein Abenteuer bei dem sich Freude und Skepsis immer wieder abwechseln. Das Ergebnis ist eine Reportage über das Einleben an einem Ort der mal vertraut und dann doch wieder ganz fremd wirkt. Ein Film der zeigt dass in China die Uhren oft ganz anders ticken



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