Die wilden Huehner

KIKA, 17.07.2017, 12:25

Die wilden Hühner Jugendfilm, Deutschland 2005|Im Norden Deutschlands, am Rande einer Großstadt. Hier leben Die wilden Hühner, fünf Mädchen zwischen elf und zwölf. Dicke Freundinnen, unzertrennlich, wenns darauf ankommt, und, wenn nötig, strenge Kritikerinnen des eigenen Verhaltens. Sie gehen in die fünfte Klasse, finden Robby Williams , italienisches Essen , Klavierunterricht , soziales Engagement und ihre Lehrerin Frau Rose cool und sind sich einig in ihrem Hass auf die Pygmäen, die gleichaltrige Jungenbande aus ihrer Klasse, bestehend aus dem Anführer Fred, dem stets hungrigen Torte, dem Karten legenden Steve und dem aggressiven Willi.|Eines Morgens sind Die wilden Hühner in heller Aufregung: Sprotte hat Fuchsalarm gegeben. In der Geheimsprache der Mädchenbande heißt das größte Gefahr, sogar Lebensgefahr. Und tatsächlich geht es um Leben und Tod: Sprottes Oma will ihre Hennen schlachten. Aber das können die Mädchen nicht zulassen und beschließen, ihre heiß geliebten Maskottchen zu entführen.|Weil fünfzehn Hühner und fünf Mädchen kein Ganzes ergeben, und Oma zu allem Überfluss noch eine Pistole zur Vertreibung der Hühnerdiebe gekauft hat, sind sie auf die Hilfe ihrer Erzfeinde, der Pygmäen angewiesen. Doch natürlich helfen die Jungs nicht umsonst. Zwar verzichten sie großzügig auf Kochen und Küsse, aber auch sonst schon reicht Sprotte die Überheblichkeit, mit der diese den Gutschein der Mädchen in Empfang nehmen, den Wilma in schönster Goldschrift verfasst hat. Er verspricht den Pygmäen Hilfe, wenn diese ihrerseits einmal in Not sein sollten. Dass dies früher kommt, als erwartet, hätten die Pygmäen nicht gedacht.|Am Ende finden die echten und die wilden Hühner dank Trudes Erbe ein traumhaftes Bandenquartier. Die Pygmäen bauen das ihre neu auf. Sprotte muss vorläufig nicht nach Amerika auswandern, dafür denkt sie dummerweise dauernd an Fred. Melanie findet sich mit ihrem Vater und dem neuen, kleineren Zuhause|ab, weil sie sieht, dass es Schlimmeres gibt als einen Vater, der arbeitslos ist: einen Vater, wie den von Willi nämlich, der seinen Sohn mit Gewalt erzieht. Dass sie und Willi sich schließlich sogar küssen, ja, dass Hühner und Pygmäen Freunde werden, hätten weder Frieda noch Wilma gedacht.



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