Der Erbhof

SERVUSTV, 05.08.2017, 15:55

Der Erbhof Drei Höfe, drei Geschichten, eine Sorge - das Erbe! Nur Höfe, die seit Jahrhunderten im Besitz einer Familie sind, erhalten von der Landesregierung die Auszeichnung Erbhof. Für die Bauernfamilien bedeutet das aber nicht nur Freude und Stolz, es ist auch Bürde und oft sind Sorgen oder Konflikte vorprogrammiert. Wer wird das Erbe weiterführen, wollen der Sohn oder die Tochter den Hof heutzutage überhaupt noch übernehmen, findet der Jungbauer noch eine Bäuerin, die in der Landwirtschaft hart anpacken will - alles drängende Fragen auf den Höfen.|Der rund 300 Jahre alte Brentnhof der Familie Seisl liegt in einer der extremsten Steillagen der Wildschönau. Der 24 jährige Sohn Martin hat heute seine Mauerer Ausbildung abgeschlossen. Wenn die Zeit reif ist, wird er mit seiner Freundin auf den Hof ziehen. Er wird übernehmen! Modernisierung zu Lasten von Tradition und Umwelt wird es bei ihm nicht geben. Auf dem Innerkoflhof in Tirol scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Vor über 40 Jahren hat Matthias Gamper den Berghof übernommen und bewirtschaftet ihn bis heute alleine, unverheiratet und kinderlos. Ganz anders auf dem Oberniederhof, er ist einer der ältesten Bauernhöfe Tirols. Drei Generationen arbeiten hier. Für Familie Tappeiner war es ein großer Schritt in die Moderne, alte, vom Aussterben bedrohte Rassen in ihr Betriebskonzept zu integrieren. Darüber hinaus sehen sie ihre Aufgabe darin, ihr Wissen in Form von Touristenführungen weiterzugeben. Ihr Ziel ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu verbessern.|Drei Geschichten die eindrucksvoll zeigen, welch große Herausforderung es ist, heute einen bäuerlichen Familienbesitz in die Zukunft zu führen.|Magazin, Österreich 2017



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