Truemmerkinder

TAGESSCHAU24, 27.08.2017, 21:02

In der Truemmerzeit sind sie gross geworden diese Zeit praegte sie ein Leben lang.Eine halbe Million Kinder erlebte in Berlin das Ende des Zweiten Weltkrieges. Frieden war für viele eine neue Erfahrung kannten sie doch nichts anderes als den Krieg. Und die Nachkriegszeit war entbehrungsreich. Es fehlte an allem. Die Truemmerkinder waren am schlimmsten betroffen von Hunger und Krankheiten von Wohnungsnot und Kaelte. Alles musste organisiert werden. Die Truemmerkinder streunten herum die Ruinen waren ihre Spielplaetze. In den Schulen mangelte es an Lehrkraeften und Unterrichtsmaterial. Mit der Berlin Blockade erfolgte die politische Spaltung der Stadt in Ost und West. Das spuerten auch die Kinder und Jugendlichen. Im Film erinnern sich Zeitzeugen an ihre Kindheit. Sie erzählen wie sie die ersten Nachkriegsjahre in Berlin erlebt haben. Bernd Thalheim damals acht Jahre alt erinnert sich heute noch mit Schrecken an die vielen Leichen die nach den letzten schweren Kaempfen auf den Strassen herumlagen. Erika Schallerts erstes Schuljahr fand im Schichtunterricht statt. Es gab zu wenig Lehrer die keine Nazis waren. Joerg Sonnabend war zwoelf als sein Vater aus britischer Gefangenschaft heimkehrte. Drei Jahre hatte er ihn nicht gesehen die Wiedersehensfreude hielt sich in Grenzen. Wolfgang Kohlhaase war vierzehn. Er sog das Neue das nun auf ihn einstroemte wie ein Schwamm auf: Filme die von einer anderen Welt erzählten Literatur von der er nie gehört hatte und Berichte von Menschen die aus dem Konzentrationslager kamen. Vieles haben die einstigen Truemmerkinder lange Zeit verdraengt. Erst jetzt im Alter koennen und wollen sie darüber sprechen



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