Die Adlerjaeger in der Mongolei

ARTE, 16.09.2017, 19:30

Wenn der erste Schnee faellt reitet Baibolat mit seinem Adler in die Berge. Jetzt beginnt die Jagdsaison im Altai Gebirge. Mit seinem Raubvogel als Waffe erlegt Baibolat Hasen Murmeltiere und Fuechse der Felle wegen. Mit viel Glueck stoesst das Jagdgespann sogar auf einen Wolf. Baibolat ist ein Berkutschi ein kasachischer Adlerjaeger. Seit Jahrhunderten leben die Berkutschi im Nordwesten der Mongolei und haben ihre einzigartige Jagdtradition erhalten. Die meisten Steppenvoelker jagen mit Falken. Die Berkutschi bevorzugen Adler weil die ihrer Meinung nach klüger sind. Baibolat nennt sein Adlerweibchen Balapan die Einjaehrige. Baibolat lebt mit seiner Frau Altinguel und seinem fuenfjaehrigen Sohn Baka in einer Jurte. Sie sind Nomaden und gerade im Herbstlager angekommen mitsamt ihren Ziegen Schafen Kuehen Pferden und Kamelen. Wenn ihm die Arbeit Zeit laesst trainiert Baibolat seinen Vogel. Er hat Balapan als Kueken aus dem Nest geholt und muss den Jagdtrieb bei dem Tier erst noch fördern. Doch bis ihm Balapan gehorchen wird vergehen Wochen. Dann steht die erste Pruefung bevor: das Adlerfest. Das Adlerfest ist ein Kraeftemessen der besten Berkutschi. Auch Baibolat reitet mit seinem Adlerweibchen in die Provinzhauptstadt Ulgii. In zwei Wettbewerben versuchen die Adlerjaeger ihre Raubvoegel von einem Hügel anzulocken. Doch Adler sind nicht nur klug sie sind auch eigensinnig und schwerer zu trainieren als zum Beispiel Falken. In diesem Jahr weht der mongolische Wind mit besonderer Staerke so dass mancher Vogel seinem Herrn den Gehorsam versagt



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