Said mein neues Leben in Sachsen

TAGESSCHAU24, 29.09.2017, 16:30

Mehr als die Haelfte der Gefluechteten die seit 2015 nach Sachsen kamen sind laengst weitergezogen. Bessere Jobaussichten in anderen Bundeslaendern und die verbreitete Gewalt von rechts in Sachsen sind die Beweggruende. Wie geht es denen die bleiben Wie lebt es sich als Gefluechteter in Sachsen Um diese Frage zu beantworten begleiteten die Filmemacher Nina Mair und Robert Jahn den jungen Afghanen Said ein Jahr durch sein neues Leben in Sachsen. Said ist erst 18 Jahre aber er will sich dem Hass nicht beugen. Der junge Afghane lebt in Pirna bei Dresden. Freital und Heidenau sind nicht weit. Gefahr und Hass gehören auch für Said zum Alltag. Kraft um durchzuhalten findet er bei Imke seiner neuen deutschen Mama . Zu seinen leiblichen Eltern hat Said keinen Kontakt mehr. Der Vater ist tot die Mutter lebt als Illegale irgendwo im Iran. Nach Europa kam er allein. In Sachsen engagiert sich Said in einer Theatergruppe. Gemeinsam mit anderen saechsischen und afghanischen Jugendliche tourt Said durch Dresden und Umgebung ihr Thema ist Willkommen Flucht . Auch für die Theaterarbeit werden Said und die anderen angegriffen. Und bei einer Demo in Freital erlebt Said Wut und Hass der Rechten hautnah. Doch Said gibt nicht auf. Er kaempft sich durch sein Asylverfahren und schafft den Sprung in eine Tischlerausbildung. Fast immer an seiner Seite ist Imke. Fuer Saids Ersatzmama ist es Lebensaufgabe anderen zu helfen. Sie selbst wurde in Pirna geboren aber ihr Vater kam nach dem zweiten Weltkrieg als Fluechtling nach Sachsen. Sein Lebensmotto nach der Flucht: Die eigene Tuer für Fremde immer offen halten. Und das lebt auch Imke. Ohne Imkes offene Arme haette Said den Neuanfang in Sachsen nicht geschafft. Und für Said ist klar: Seine Zukunft liegt in Sachsen



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