Klosterkueche

HR, 04.02.2018, 07:10

Kochen mit Leib und Seele Neu im Kloster Luene. Alles andere als karge Klosterkost kommt auf den Tisch wenn die Pastorin Annette Behnken mit den Damen des Klosters Luene am Herd der Klosterkueche steht: Als Vorspeise gibt es frische Erbsensuppe als Hauptgang Kloppschinken und Spargel. Zum Nachtisch wird es britisch: Welsh cakes lautet das Lieblingsrezept von Konventualin Charlotte Pattenden. Sie hat ihre fruehere Wahlheimat Wales mit dem Leben im beschaulichen Lueneburg getauscht. Pastorin Annette Behnken erfaehrt bei ihrem Besuch im Kloster Luene aus erster Hand wie man Mitglied in einem evangelischen Konvent wird. Sabine von Hoff ist Anwaerterin auf einen Platz im Kloster und damit sozusagen in der Probezeit. Zu den Dingen die sie lernen muss gehört auch das taegliche Gebetslaeuten. Das Schlagen der Glocke immer noch wie einst per Hand geschieht unter den Ohren der OEffentlichkeit: Dreimal am Tag ertoent das weithin hoerbare Angelusgelaeut und erinnert die Lueneburger Konventualinnen daran dass in dem einstigen Benediktinerinnen Kloster der Geist der frommen Schwestern noch immer lebendig ist. Ein geschichtstraechtiges Kloster wie Luene zieht nicht nur Menschen an die nach geistlicher Gemeinschaft streben sondern immer wieder auch TV und Kinoproduktionsfirmen auf der Suche nach historischen Kulissen. So diente das einstige Schlafhaus der Nonnen über dem Kreuzgang in einer Weihnachtssendung Till Eulenspiegel als Versteck. In der Klosterkueche stehen die Konventualinnen einmal selbst im Mittelpunkt. Von AEbtissin Reinhild Freifrau von der Goltz erfaehrt Annette Behnken warum für sie auch solche Einsaetze zu den Aufgaben des Konvents gehören: Wenn Kloster Luene im Fernsehen oder auf der Leinwand erscheint werden mehr Menschen auf uns aufmerksam. Auch das ist wichtig um die Zukunft des Hauses zu sichern



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