Wer bezahlt den Osten

TAGESSCHAU24, 29.03.2018, 12:15

Geben und Nehmen. Teil 1: Geben und nehmen Im Thueringer Wald passiert in diesen Tagen Historisches: die Hoechstgeschwindigkeitsstrecke Berlin Leipzig Erfurt Muenchen wird fertiggestellt ein Symbol für die insgesamt 130 Milliarden Euro die allein in den ersten fuenf Nachwendejahren in die Infrastruktur des Ostens fliessen. Dabei war der Anfang alles andere als einfach: Schon 1990 tobt ein erbitterter Verteilungskampf um Standorte und um Geld: Der DDR Stahlmanager Karl Doering erkaempft sich mit harter Hand knapp eine Milliarde an Fördergeldern für ein hochmodernes Stahlwerk in Eisenhuettenstadt. Die Unternehmerin Ingrid Weinhold aus Bitterfeld erzählt von der Euphorie des Aufbruchs aber auch von der Enttaeuschung über die Förderpolitik von Treuhand und Banken. Man haette engagierten Ost Unternehmern mehr Geld in die Hand geben muessen meint das SPD Urgestein Klaus von Dohnanyi heute damals sass er im Aufsichtsrat des DDR Kombinates TAKRAF. Kurt Krieger Gruender des Moebel Giganten HOEFFNER wiederum berichtet wie er vom neuen Markt profitierte und warum er heute seinen Hauptsitz in Brandenburg hat und so als eines der wenigen Grossunternehmen überhaupt Gewerbesteuern im Osten zahlt. Wer bezahlt den Osten Geben und Nehmen geht auf Spurensuche zwischen Bonn und Bitterfeld in Guenthersdorf Eisenhuettenstadt und Leipzig addiert die gigantischen Transfersummen für den Aufbau Ost und zeigt wohin das Geld geflossen ist woher es kam und wer von den Milliarden profitiert hat. Wer bezahlt den Osten ist eine Koproduktion des MDR und der Hoferichter Jacobs Filmproduktion



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