Willkommen bei den Sch tis

ONE, 13.04.2018, 21:15

Schlimmer haette es für den armen Philippe nicht kommen koennen: Der Postmeister will seine Versetzung ans Mittelmeer erschwindeln wird jedoch entlarvt und muss zur Strafe zwei Jahre lang im hohen Norden Frankreichs Dienst schieben. Dort so erzählt man sich mit Grausen erwarten ihn Dauerregen frostige Temperaturen und rueckstaendige Barbaren. Bei seiner Ankunft macht der verdutzte Beamte jedoch überraschend positive Erfahrungen. Dadurch bekommt Philippe aber ein noch groesseres Problem. Mit einem unglaublich dreisten Trick versucht der provenzalische Postler Philippe (Kad Merad) sich auf Wunsch seiner leicht depressiven Frau (Zoé Félix) an die noch sonnigere C�Zte d Azur versetzen zu lassen. Doch sein Schwindel wird entdeckt und er postwendend strafversetzt: Er muss in die noerdlichste Ecke Frankreichs wo so erzählt man sich Schneestuerme wehen und raue Gesellen hausen die ihre Abfaelle auf den Buergersteig kippen. Als Philippe bei stroemendem Regen in der nordfranzoesischen Region Nord Pas de Calais ankommt und ihn der tapsige Hinterwaeldler Antoine (Dany Boon) mit unverstaendlichem Kauderwelsch begruesst scheinen sich seine schlimmsten Befürchtungen zu bestaetigen. Doch schneller als er eine Tuete Fritten das Nationalgericht der Gegend essen kann werden seine Vorurteile widerlegt. Seine im Sch ti Dialekt nuschelnden Kollegen versteht er zwar nicht immer doch deren herzliches Gemuet das unerwartet leckere Essen und die obligatorischen Schnaepschen sowie das mittelalterliche Staedtchen und die herbschoene Nordsee lassen ihn die Heimat beinahe vergessen. Unheil droht als seine Ehefrau von der er sich bei Heimatbesuchen am Wochenende für sein vermeintliches Martyrium bedauern laesst ihre Anreise ankuendigt. Damit Philippes Schwindel nicht auffliegt muessen die liebenswuerdigen Sch tis sich ihr gegenüber genau so verhalten wie alle Welt es von ihnen erwartet. Das franzoesische Kino stellt in ganz Europa eine Ausnahmeerscheinung dar denn nirgends haben heimische Filme einen so hohen Publikumsanteil wie bei der Grande Nation. Den Rekord haelt neben dem Hit Ziemlich beste Freunde seit einigen Jahren die leichtfuessige Kulturschock Komoedie Willkommen bei den Sch tis die von über 20 Millionen Franzosen einem Drittel der Bevoelkerung gesehen wurde und auch international ihren Siegeszug fortsetzte. Frankreichs Schauspielstar Dany Boon selbst im Nord Pas de Calais geboren gelingt als Regisseur und Darsteller ein Geniestreich. Mit Slapstick Wortwitz und viel Herz zeigt er die Schoen und Eigenheiten der rueckstaendigen Gegend die vor der Sch timanie einen schlechten Ruf genoss. Boon gibt dabei das schuechterne Muttersoehnchen Antoine das einer Post Kollegin mit traditionellem Glockenspiel Laeuten seine Liebe beweisen will. Sein komoediantischer Gegenpart Kad Merad glaenzt als argwoehnischer Suedfranzose der sich bei den Nordlichtern wider Erwarten pudelwohl fuehlt. Deren Mundart wird in der deutschen Synchronisation kongenial von Christoph Maria Herbst nachempfunden der statt einen hiesigen Dialekt zu wählen eine Kunstsprache mit Zischlauten entwirft. So koennen auch Zuschauer ohne ausgepraegte Frankreich Kenntnisse ausgelassen über diesen etwas anderen Heimatfilm lachen. Philippe Abrams: Kad Merad Antoine Bailleul: Dany Boon Julie Abrams: Zoe Felix Annabelle Deconninck: Anne Marivin Fabrice Canoli: Philippe Duquesne Yann Vandernoout: Guy Lecluyse Polizist: Patrick Bosso Momo: Zinédine Soualem Inspektor Lebic: Jér�Zme Commandeur Antoines Mutter: Line Renaud Julies Grossonkel: Michel Galabru Jean: Stéphane Freiss Raphaël Abrams: Lorenzo Ausilia Foret

Mitwirkende Schauspieler:

ein Geniestreich


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